Kampagne gegen Kinderpornografie nutzt nichts !

“Christian Bahls” welcher selbst einmal Opfer von Kinderschändern geworden ist wehrt sich gehen die total unützen Sperren von Internetseiten.

Das sehr gute und auch bewegende Interview der ZEIT ONLINE kann man gerne bei golem.de nachlesen.

Hier einige Zitate:

Zeit Online: Warum sind Sie gegen Frau von der Leyens Plan der Netzsperren?

Bahls: Weil er Kinderpornografie nicht bekämpft. Da ist irgendwo im Internet ein Missbrauch dokumentiert und die Bundesregierung schaut weg.

Zeit Online: Aber können die Sperrlisten nicht ein Instrument von mehreren sein im Kampf gegen diese Kriminalität?

Bahls: Wir sind für die effiziente Bekämpfung von Straftaten nach Paragraf 184 b. Dazu gehört aber, dass man die Inhalte aus dem Internet entfernt und die Inhaber der Server bestraft. Und über die Inhaber kommt man vielleicht auch an Leute, die so etwas herstellen und kann so verhindern, dass weitere Kinder missbraucht werden. Der Missbrauch muss unterbunden werden. Das aber geschieht nicht dadurch, dass die Bundesregierung ihren Bürgern Scheuklappen aufsetzt.

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One Response
  1. loft75 says:

    Die ganze Kampagne hat was Eigenartiges. Wäre so, als wenn man Hilfspolizisten an jeder Straßenecke bereitstellen würde, um Kindern, die gerade sehen, wie jemand auf der Straße zusammengeschlagen wird, Augen und Ohren zuhält, bis es vorbei ist.

    Viele Server stehen in D, warum werden die nicht ausgehoben??? Klappte doch auch bei den Bockw*rstfil* hervorragend. Aber das waren andere Interessen, da stand die Musikindustrie dahinter.

    Was ekelt mich das an!!!

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