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Samsung QLED 75Q90T
Vorderansicht Samsung Q90T

Nach vielen Jahren war es nun wieder soweit und ein TV Upgrade stand auf der Liste ­čśë

Es war ├╝ber Monate hinweg ein sehr enges Kopf an Kopf Rennen zwischen dem LG OLED CX und eben diesem SAMSUNG QLED. Ich m├Âchte an dieser Stelle kurz die Gr├╝nde darlegen warum es der Samsung f├╝r mich ganz pers├Ânlich wurde. Mir sind die vielen Vorteile von OLED sehr gut bekannt aber einige Nachteile gibts halt leider doch.

Fernbedienung und SmartHub des Samsung Q90T
  • Unglaubliche gute Entspiegelung des Q90 Displays (unser Raum hat gro├če Fenster und ist tags├╝ber lichtdurchflutet)
  • Extrem hohe Leuchtst├Ąrke und damit unglaublich gut f├╝r HDR Szenen
  • Sehr niedrige Latenz beim Zocken
  • Bei 75 bzw. 77 Zoll erheblich bessere Preis/Leistungsverh├Ąltnis
Seitenansicht des Samsung Q90T

Wer also dunkle R├Ąume bevorzugt oder Filme in der Regel Nachts schaut sollte sich unbedingt auch den CX von LG anschauen. Bei etwas Raumbeleuchtung sind die OLED Vorteile aber kaum noch auszumachen.

Der TV wurde extrem schnell von einem gro├čen Deutschen Discounter geliefert und das gigantische Paket war zu zweit dann halbwegs handlebar.

Der massive Standfu├č aus Metall unterstreicht die sehr gute Verarbeitung des TVs.

Das Anschlie├čen:

Dies gestaltete sich recht einfach bis auf die Ausnahme, dass mein derzeitiger Audio-Receiver noch nicht HDMI 2.1 konform arbeitet und damit die Xbox Series X direkt an den TV angeschlossen werden musste (HDMI4 ist der HDMI 2.1 Port). Das hatte f├╝r mich den Nachteil, den Ton per TOS LINK zum Receiver bringen zu m├╝ssen aber ich gebe zu, den Unterschied zwischen TrueHD und DTS bei meinen Lautsprechern nicht oder kaum zu h├Âren. N├Âtig ist dies auch nur damit ich die vollen 120Hz bei 4k nutzen kann denn dazu w├╝rde die Bandbreite bei HDMI 2.0 nicht mehr ausreichen.

Das Einrichten:

Ich konnte mich noch an mein altes SAMSUNG Konto erinnern und somit waren Apps und Co schnell am Platz. Ist aber auch unwichtig da ich die internen Apps sowieso nur f├╝r den TV Empfang nutze. Alles andere erledigt mein geliebtes AppleTV 4K und das ist auch gut so.

Also in allen Zuspielger├Ąten (Xbox Series X, PS4, AppleTV und Switch) erstmal HDR aktiviert (die Switch unterst├╝tzt dies leider nicht) und dann konnte es losgehen.

Wenn man das erste mal VRR (AMD Freesync) und den 120Hz (fps) Mode des Samsung in Aktion erlebt wei├č man sofort warum man sich eine neue Konsole gekauft hat. Diese “Fl├╝ssigkeit” gepaart mit dem erstklassigen Input-Lag ist einfach umwerfend.

Fazit:

Ist noch etwas fr├╝h an dieser Stelle aber ich bin von der Verarbeitung und vom Bild bisher sehr begeistert. Besonders in Kombination mit einer Xbox Series S oder X kommt hier echte Freude auf. HDR Filme brennen einem f├Ârmlich die Netzhaut weg und ich werde nun wohl erstmal ├╝ber Weihnachten alle “Herr der Ringe” und “Hobbit” Teile nochmals in 4k schauen ­čśë

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e-Golf Modell 2020

Vor knapp zwei Wochen hatte das Warten endlich ein Ende und der am 17. Oktober bestellt e-Golf wurde uns am 16. Dezember in Dresden ausgeliefert!

Im Vorfeld galt es einiges an logistischem Aufwand zu stemmen denn dummerweise hatte ich es vers├Ąumt beim Bestellen des Fahrzeuges die durchaus sinnvollen Winterreifen mitzubestellen. Nun musste ich die Reifen selber organisieren und auch nach Dresden transportieren. Hierzu wurde bei Europcar ein Leihwagen (Golf Variant mit Vollausstattung) gemietet der gen├╝gend Platz f├╝r Reifen und 2 Personen bot.

Meine Tochter Eva und ich reisten bereits am Sonntag, den 15. Dezember in Dresden an und verbrachten noch einige Stunden auf dem wundersch├Ânen Dresdner Weihnachtsmarkt.

Weihnachtsmarkt in Dresden

Die ├ťbergabe in der Gl├Ąsernen Manufaktur war wirklich ein Event und VW gibt sich hier sehr viel M├╝he. Um 11 Uhr wurden wir in Empfang genommen und es wurde eine ca. 90-min├╝tige F├╝hrung durch das Werk gemacht. Hierbei wurden viele Fragen beantwortet und auf die einzelnen Fertigungsschritte des e-Golfs eingegangen. Auch einige tolle Konzeptwagen konnten in Augenschein genommen werden.

Gl├Ąserne Manufaktur Dresden

Nach einem sehr leckeren Mittagsessen und ein wenig Pause wurden wir dann um 14 Uhr von einer sehr netten VW-Dame in Empfang genommen und zur eigentlichen Fahrzeug├╝bergabe zu gehen. Hier zog VW alle Register und es wurde ein toller Einf├╝hrungsfilm (mit pers├Ânlicher Widmung) gezeigt und am Ende fuhr unser eGon auf die “B├╝hne” in unsere Arme. Das war schon einigerma├čen imposant und sicherlich was anderes wie die 0815 ├ťbergabe von TESLA ­čśë

eGon kommt

Nach einer ausf├╝hrlichen Einweisung ins Fahrzeug d├╝rfen wir dann direkt aus der Halle in die Freiheit fahren und uns auf den Weg nach Hause machen. Im Navi unsere Heimatadresse hinterlegt. 4 Zwischenpunkte zum Laden sehr einfach auf der Karte hinzu selektiert und auf ging’s nach Hause. Nach etwa 90 Minuten fahrt und 35 km Restreichweite fuhren wir zum ersten Lader von Ionity.

Ionity Lades├Ąule

Hier konnten wir sofort die maximal m├Âglichen 40 kW des eGolfs abgreifen und sehr schnell laden. Nach ca. 35 Minuten ging es z├╝gig weiter und wir genossen das extrem ruhige und vor allem leise Fahren des Elektrofahrzeuges. Dies kann man an dieser Stelle nur sehr schwierig umschreiben und ich empfehle jedem Leser unbedingt mal ein beliebiges Elektrofahrzeug auszuprobieren. Dieses leise Gleiten auf der Stra├če ohne jegliche Vibrationen ist einfach grandios.

Hier noch einige Dinge die mir positiv sowieso negativ aufgefallen sind nach knapp zwei Wochen e-Golf.

Negatives:

  • Navigationssystem muss softwareseitig verbessert werden:
    • wenn man Zielpunkte au├čerhalb der Reichweite auf dem Navi eingibt, zeigt der Golf einem sehr sch├Ân die verf├╝gbaren (einen Auszug) Ladestationen an. Diese kann man nun als Zwischenstationen entsprechend einplanen. Wenn diese Zwischenladung immer noch nicht ausreichen sollte dann kann man weitere Zwischenstopps einplanen. Soweit so gut. Dummerweise zeigt das Navi immer Ladestationen vom aktuellen Punkt bis ca. 200 km Radius an. Wenn ich nun aber bereits zwei Ladestops geplant habe sollte entweder der Radios gr├Â├čer werden ODER die 200 km vom letzten Stopp genommen werden. Hier kann sich VW so einigen beim NAVI von TESLA abschauen und ich hoffe das hier noch das eine oder andere Software Update kommen wird.
  • Kein aktives Akku Temperatur-Management.
    • Akku wird nicht aktiv gek├╝hlt (im Sommer) oder vorgeheizt (im Winter) was sich negativ auf die Ladeperformance auswirkt.
  • LED Matrixscheinwerfer solten bei EVs Serienausstattung sein.

Positives:

  • Gewohnt gute GOLF Verarbeitung
  • Tolles Fahrgef├╝hl
  • Rekuperation perfekt anpassbar auf den eigenen Fahrstil
  • Sowohl Android Auto als auch Apple CarPlay sind Serie
  • Durchschnittliche Reichweite von 200km f├╝r einen 36kw Akku mehr als ok
  • Verbrauch von ca. 18/19 kWh sehr gut

Das sind nur die Dinge die mir bereits in den ersten beiden Wochen aufgefallen sein und sicherlich macht hier ein Fazit nach 6 oder 12 Monaten mehr Sinn. Ich genie├če jedenfalls das “gleiten” im Golf sehr und freue mich auf jeden Fahrt.

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SB AWE32 (CT2760) Test

Achtung RETRO!!!!!

H├Ątte niemals gedacht, dass ich jemals zu diesem St├╝ck Hardware einen Test schreiben w├╝rde. Das Ding ist nun wirklich betagt UND! ich habe es zu seinem Release damals verspottet ­čśë

Es handelt sich bei der “Soundblaster AWE32” um eine der letzten ISA Soundkarten die vor der Jahrtausendwende in den Handel kamen. ├ähnlich wie die GRAVIS Ultrasound bzw. deren Nachfolger der Ultrasound PnP enthielt auch die “Kopie” von CREATIVE LABS Steckpl├Ątze f├╝r RAM Bausteine. Dieser aufr├╝stbare Speicher diente dazu, sogenannte Soundlibraries / Sample Fonts in die Soundkarte zu laden um damit den damals noch vorherrschenden MIDI Sounds besseren Klang zu vermitteln.

Der EMU Synthesizer welcher auf der AWE32 (und auch den sp├Ąteren Modellen) f├╝r die Klangerzeugung verantwortlich zeichnete, war f├╝r seine Zeit sehr leistungsstark und verf├╝gte auch ├╝ber hardwareseitige Effekte wie “Hall”, “Chorus” oder “Reverb”. Dummerweise wurde die Anzahl der Stimmen der Karte, welche gleichzeitig genutzt werden konnten, von 32 auf 28 reduziert sobald der Effektprozessor genutzt wurde.

Im Gegensatz zur Ultrasound von GRAVIS wurden die AWE Karten weniger offen von der Szene aufgenommen und auch kaum in aufwendigen 3D Demos genutzt. Vielmehr fand sie bei Musikern und im professionellen Bereich viele Freunde.

Ein gro├čes Handicap, in meinen Augen, war der Klang in Spielen unter DOS. Die AWE unterst├╝tzte nur per Software-Emulation Generel-Midi und die meisten DOS Spiele (alle ?) konnten nicht auf die Samples im RAM sondern nur auf das 1MB gro├če ROM mit Samples der Karte zugreifen. Dies klang alles andere als gut und konnte mich pers├Ânlich nicht wirklich ├╝berzeugen.

Hier noch ein paar gute Klangbeispiele:

Eva lernt “point and click”

Vor einigen Wochen habe ich meine Tochter Eva das erste mal mit einem klassischen “Point & Click” Adventure konfrontiert. Nat├╝rlich “Maniac Mansion” aus dem Hause Lucasfilm Games (sp├Ąter Lucasarts) auf dem alten Brotkasten alias Commodore 64.

Sie hatte sehr viel Spa├č, auch wenn ihr das Spiel ein wenig “gruselig” war ;). F├╝r mich war es toll, zusehen zu d├╝rfen, wie Eva (wie auch ich damals) ihre ersten Gehversuche unternommen hat.

Unser erster BMW

Lange aufgeschoben und nun doch realisiert. Ein neues Auto musste her!

Der GOLF4 w├╝rde kommendes Jahr 20 Jahre als und war so langsam wirklich reif f├╝r die sprichw├Ârtliche Insel. Aus diesem Grund habe ich mich lange nach einem passenden Ersatz f├╝r die Familie umgeschaut.
Zuerst stand der VOLVO XC60 ganz oben auf meiner pers├Ânlichen Liste und dicht gefolgt vom AUDI A6 AVANT. Dann wurde mir aber von extrem vielen Kollegen ein BMW Kombi also Alternative ans Herz gelegt. Ich als notorischer BMW-Hasser wollte davon nat├╝rlich erst mal nichts h├Âren und blieb bei AUDI und VOLVO bei meiner Suche. Am Ende gew├Âhnte ich mich aber mehr und mehr an die Idee mit dem BMW und schaute mir mal die PKWs der Kollegen etwas genauer an. Am Ende konnte auch ich nicht mehr anders als die Qualit├Ąt der Verarbeitung anzuerkennen und die G├╝teklasse von BMW zu akzeptieren.

Kurz um haben wir nun einen BMW 520d Touring gekauft der ca. 3,5 Jahre alt ist und vorher als Firmenwagen bei der Deutschen Telekom in Bonn zugelassen war.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es sich um einen extrem gepflegtem Gebrauchtwagen in 1A Zustand handelt. Ich muss an dieser Stelle allerdings eingestehen, dass ich zuletzt vor 12 Jahren einen neuen Wagen gekauft habe ( http://www.darkvamp.de/2006/honda-civic-2006/ ) und seitdem nat├╝rlich einiges passiert ist was Autos und vor allem verbauter Technik angeht. Wenn ich also von Dingen im folgenden Text schw├Ąrme und Ihr dies als alte H├╝te abtut, seit bitte etwas nachsichtig mit mir ­čśë

Was ist toll:

  • Ger├Ąumigkeit des Wagens
    • Besonders der Kofferraum und der Platz auf den hinteren Sitzb├Ąnken ist wirklich klasse.
  • Der Motor ist f├╝r einen Diesel wirklich extrem ruhig und trotzdem, dank seiner 190ps, gen├╝gend kraftvoll.
  • Der Verbrauch ist f├╝r seine Leistung und Gr├Â├če absolut ok.
    • Ich fahre ihn zwischen 6,5 und 6,9l Diesel auf 100 km.
  • Bedienung (wie gesagt es ist mein erster BMW) im Innenraum sehr ├╝bersichtlich und logisch und dabei eben nicht ├╝berladen
  • Ausstattung in der Luxury Line sehr gut

Was weniger (bisher nur weniges):

  • Der automatisch ├Âffnenden Kofferraum sollten einen Sensor haben damit er in der Garage nicht aus Versehen gegen die Decke schl├Ągt.
    • Dem Problem kann man begegnen indem man die H├Âhe die der Deckel hochf├Ąhrt im Schl├╝sselprofil individuell einstellt.

Was w├Ąre genial:

  • Einige optionale Ausstattungsmerkmale h├Ątte ich mir noch gew├╝nscht (aber ein gebrauchter PKW ist halt an dieser Stelle auch kein Wunschkonzert)
    • Automatisch ein- und ausfahrende Au├čenspiegel
    • Je nach Benutzerprofil des Jahres automatisch Sitz, Lenkrad und Spiegel einstellen

Toller Schnickschnack auf den ich besonders stehe ­čśë

Einige Features, die heute ab der oberen Mittelklasse wohl Standart sind (sagte man mir), habe ich jetzt schon ins Herz geschlossen:

  • BMW Connected Drive
  • Connected Drive iOS App
  • Sensoren im Auto
  • LCD Display im Tachometer

BMW Connected Drive:

Wie in vielen Autos heute, ist auch im 5er BMW eine SimKarte f├╝r mobiles Internet (in meinem Fall mit 3g Verbindung) direkt ins Fahrzeug verbaut. Dadurch bieten sich sehr viele nette M├Âglichkeiten wie z.B. das Sammeln von aktuellen Verkehrsinformationen aller BMW-Fahrer per GPS, direkte Meldungen ├╝ber Gefahrensituationen ins Cockpit (Beispiel dazu kommt sp├Ąter), SOS Signal direkt absenden mit einem Knopfdruck bei Gefahren und und und…

BMW Connected App:

Die App ist leider nicht so ganz kostenfrei denn um diese Funktionen zu nutzen muss man (leider) Abo-Dienste bei BMW abschlie├čen. Die Preise halten sich aber im Rahmen und einige davon nutze ich nun gerne. Wie man im Foto sieht kann man per App den aktuellen F├╝llstand des Tanks abfragen oder die Restreichweite per Bordcomputer ermitteln und ├╝bermitteln lassen. Klasse finde ich auch die M├Âglichkeit der App Zugriff auf meine iPhone Termine zu geben und diese werden dann als m├Âgliche Ziele in der App angeboten. Mit einem Click sendet man dann die Adresse ans Navi des BMW und f├Ąhrt los.

Auch extrem nett finde ich die M├Âglichkeit per App das Auto auf dem Parkplatz / Parkhaus wieder zu finden. Wer mich pers├Ânlich kennt wei├č, dass ich absolut orientierungslos durchs Leben streite. Nun hilft mir die App das Auto kurz Hupen oder per Lichtsignal auf sich aufmerksam machen zu lassen.

Auch klasse ist es im Sommer die Klima des Autos per App aus dem B├╝ro (Auto auf dem Parkplatz) schonmal runterk├╝hlen zu lassen. Nebenbei m├Âchte ich noch anmerken, dass viele dieser Funktionen auch auf der Apple Watch zur Verf├╝gung stehen.

Was ich auch recht intelligent finde (kennt man heue eher, und da macht es nat├╝rlich erheblich mehr Sinn, von Elektro-Fahrzeugen wie dem TESLA) ist die Rekuperation.
Neben vielen sinnvollen Technologien um Sprit zu sparen wie Start/Stop Automatik, Gewichtsreduzierung durch Aluminiumkarosserie etc., verf├╝gt der BMW auch ├╝ber die sogenannte Rekuperation. Hierbei wird beim Abbremsen oder im Leerlauf eine Art “Dynamo” zur Energier├╝ckgewinnung genutzt. Dies l├Ądt dann zus├Ątzlich die Batterie des Fahrzeuges wieder auf.

Ich denke das sind nun genug meiner ersten Eindr├╝cke und ich hoffe es wird weiterhin so positiv bleiben und ich werden den Kauf auch in Zukunft nicht bereuen!