Alan Wake MiniReview

letzte Woche Freitag, am 14. Mai 2010, hatte das lange Warten auf “Alan Wake” endlich ein Ende und der nette Postbote brachte das schöne Amazon Päckchen direkt an meine Pforte 🙂

Die finnischen Entwickler von REMEDY haben fast 5 Jahre an dem Thriller-Epos gearbeitet und es ist auch wirklich ein sehr besonders Spiel dabei entstanden. Von der ersten Spielminute an fühlt man sich in einen Film bzw. eine Mysterie-Serie wie z.B. “X-Files” oder “Twin Peaks” versetzt und die Entwickler legten dabei sehr viel Wert darauf alles sehr filmisch aufzumachen.

Das Spiel selber ist in verschiedene Kapitel unterteilt welche filmreif beginnen und auch (wie die Folge einer TV-Serie) mit stimmungsvollem Abspann enden.

Der Hauptcharacter im Spiel ist, wie der Name bereits verät, “Alan Wake” und eine Art fiktiver “Steven King”, sprich Autor von Horrorromanen. Weil der Arme unter einer längeren Schreibblockade leidet, verdonnert ihn seine Frau zu einem Urlaub in einem kleinen idyllischen “Nest” an der Westküste der USA.

Leider geht, dort erstmal angekommen, alles drunter und drüber und seine Frau wird auf seltsame Art und Weise entführt und Alan macht sich auf die Suche nach ihr……

Das soll aber genug sein zur Story, denn ich will nicht zuviel verraten an dieser Stelle. Die besonderen Vorzüge des “Horror-Thrillers” sind für mich die stimmungsvollen Lichteffekte im Spiel. Ein Großteil des Gameplays spielt sich in der Dämmerung bzw. Nacht ab und man ist meist nur mit Taschenlampe und Handfeuerwaffe unterwegs. Was einem hier grafisch von REMEDY serviert wird sucht seinesgleichen. Mondschein, der gespenstige Schatten wirft oder gruselig anmutender Bodennebel sind nur einige Beispiele hierfür.

Ich habe nun an einem Wochenende ca. 30% des Spiels durchgespielt und denke einen guten Einblick ins Spiel bekommen zu haben.

Hier nochmals meine Pro / Contra Punkte in der Zusammenfassung:

Pro:

  • sehr stimmungsvolle Präsentation
  • unglaubliche Weitsicht und Außenlandschaften
  • überzeugend wirkende Kleinstadt an der Ostküste Amerikas
  • sehr dichte Atmosphäre
  • dramaturgische Höhepunkte
  • Licht als Hauptspielelement eine coole Idee
  • erstklassige 5.1 Sounduntermalung
  • stabile Framerate und keinerlei Ruckler

Conta:

  • Deutsche Synchro nicht sonderlich gelungen (Englische Tonspur aber vorhanden!)
  • Gesichtsmimiken verbesserungswürdig

Alles in allem ein absoluter Xbox360 Pflichtkauf!

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One Response
  1. seele says:

    Ja ok, nettes Mini Review.

    Horrrorroman zum Nachspielen also – eigentlich genau das Richtige für mich.
    Schade, dass die deutsche Synchro vergeigt wurde – wie so oft.

    Habe schon lange keine Spiele mehr gekauft. Es ercheinen mehr Spiele in immer kürzeren Abständen und mit den angefangenen ist man auch noch nicht fertig.

    Alan Wake bleibt aber auf jedem Fall vorgemerkt.

    Gruß
    seele

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